Version 4.01
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Letzte Bearbeitung: 2710.
Februar September 2006
Software der Independent JPEG Group. Copyright © 1991-1995,
Bitte lesen Sie dieses Dokument. Es enthält die aktuellsten oder
ausführliche Informationen über ScanSoft OmniPage SE, die nicht in die
übrige Dokumentation aufgenommen werden konnten. Diese OmniPage SE-Version ist
eine Sonderausführung des Programms OmniPage®. Sie wurde speziell für den
Vertrieb durch ausgewählte Scanner-Hersteller entwickelt und umfasst einen Teil
der Funktionspalette der Vollversion von OmniPage 15 und OmniPage Professional
15.
Diese Versionshinweise sowie das weitere Dokumentationsmaterial beschreiben
die wichtigsten Funktionen von OmniPage SE 4.0. Je nach Scanner-Hersteller sind
möglicherweise kleine Änderungen an den vorgegebenen Einstellungen
erforderlich.
In diesen Anmerkungen werden folgende Themen behandelt:
Allgemeine
Anwendungsanmerkungen
Allgemeine
technische Anmerkungen
Technische
Anmerkungen zum Scanner
Beispielbilddateien
(mit dem Produkt geliefert)
Um OmniPageSE zu installieren und auszuführen, muss Ihr Windows-kompatibler
PC mit Folgendem ausgestattet sein:
·
Mindestens ein Intel© Pentium©-III-Prozessor
oder gleichwertiger Prozessor
·
Microsoft© Windows© 98 (Second
Edition oder später), Windows ME, Windows 2000 (ab Service Pack 4), Windows XP
oder Windows Server 2003
·
Microsoft Internet Explorer 5.5
·
128 MB Arbeitsspeicher (RAM), 256 MB empfohlen
o
150 MB freier Festplattenspeicher für Anwendungs-
und Beispielbilddateien, plus 60-65 MB Arbeitsspeicher während der Installation
·
5 MB für Microsoft Installer (MSI), falls noch nicht
installiert. (MSI ist unter Windows ME, Windows 2000, Windows XP
und Windows Server 2003 bereits als Teil des Betriebssystems vorhanden.)
·
Maximal 5 MB zusätzlich für gelegentliche
Systemaktualisierungen
·
Farbmonitor mit Grafikkarte für 800 x 600 Pixel Auflösung
und 16 Bit Farbtiefe oder höher
·
CD-ROM-Laufwerk für die Installation
·
Windows-kompatibles Zeigegerät
·
Ein kompatibler Scanner mit eigener
Scanner-Treibersoftware, falls Sie Dokumente einscannen möchten. Eine Liste der
unterstützten Scanner finden Sie auf der Seite mit Scannerinformationen auf der
Website von Nuance unter www.nuance.com.
·
Für die Produktregistrierung und die Aktualisierung der
Scannerassistenten-Datenbank muss eine Verbindung zum Internet bestehen.
Mit einem schnelleren Prozessor, größerem
Arbeitsspeicher und mehr verfügbarem Festplattenspeicher erzielen Sie bessere
Leistung und höhere Geschwindigkeit.
Das OmniPage-Benutzerhandbuch enthält Informationen über die
Installation und Einrichtung von OmniPage. Darin finden Sie vollständige
Installationsanweisungen.
Installieren Sie Ihren Scanner, bevor Sie OmniPage installieren.
Ihr Scanner muss unabhängig von der Anwendung funktionieren, bevor Sie ihn
mit OmniPage verbinden. Scanner, die mit OmniPage verwendet werden sollen, sind
den Spezifikationen des Herstellers gemäß zu installieren. Bitte lesen Sie
hierzu die Dokumentation, die Sie mit Ihrem Scanner erhalten haben. Weitere
Informationen über Scanner können Sie auch im vorliegenden Dokument nachlesen.
Bevor Sie OmniPage installieren oder deinstallieren, beenden Sie alle
laufenden Anwendungen, sodass nur Windows ausgeführt wird. In der Taskleiste
sollten keine Anwendungen außer Windows Explorer aufgeführt werden.
OmniPageSE installieren
Falls das Installationsmenü nicht kurz nach dem Einlegen der CD angezeigt
wird, gehen Sie wie folgt vor, um diese Version zu installieren:
1. Wählen Sie im
Menü „Start“ die Option „Ausführen“.
2. Blättern Sie
mit „Durchsuchen“ zu Ihrem CD-ROM-Laufwerk und klicken Sie in dessen
Stammordner auf „Autorun.exe“.
3. Gehen Sie nach
der Anleitung am Bildschirm vor.
Auf Systemen mit Windows 2000, Windows
XP oder Windows Server 2003 müssen Sie Administratorrechte haben, um
OmniPage zu installieren. Nach der Installation können auch Benutzer mit
eingeschränkten Rechten OmniPage verwenden.
Installationsordner
Installieren Sie OmniPage nicht im Windows-Installationsverzeichnis und
nicht in einem zugeordneten Laufwerk.
OmniPageSE und andere OCR-Produkte von Nuance
Falls Sie eine ältere, nicht länger benötigte Version von OmniPage auf
Ihrem System installiert haben, empfehlen wir, diese zu entfernen, bevor Sie
OmniPage SE installieren.
Das Installationsprogramm von OmniPage SE deinstalliert keinesfalls ältere
Versionen ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung.
OmniPage registrieren
Am Ende der Installation werden Sie aufgefordert, ein elektronisches
Formular auszufüllen, um Ihre Version von OmniPage zu registrieren. Falls Sie
die Registrierung nicht durchführen, werden Sie nach sieben Tagen wieder dazu
aufgefordert.
OmniPage deinstallieren
OmniPage kann auf die übliche Art mithilfe des Tools „Software“ in der
Systemsteuerung deinstalliert werden. Sollte die Deinstallation von OmniPage
aus irgendeinem Grund fehlschlagen, können Sie sämtliche Verweise auf OmniPage
aus dem System entfernen, indem Sie unsere Anwendung „Remover.exe“ verwenden.
Diese Anwendung finden Sie auf der Produkt-CD von OmniPage im Ordner
„OmniPage\Tools“.
OmniPage starten
Sie sollten OmniPage wenigstens einmal nach der Installation starten, bevor
Sie versuchen, das Programm über integrierte Lösungen wie Direct OCR oder die
Anwendung PaperPort von Nuance.
In diesem Abschnitt werden einige Punkte im Zusammenhang
mit der Verwendung von Funktionen von OmniPage erläutert.
Neue Funktionen und Änderungen
in OmniPage
Eine Zusammenfassung neuer Funktionen und Änderungen sind in der
Online-Hilfe unter “Neue Funktionen” beschrieben. Von dort führen Links zu
ausführlichen Hilfethemen über die neuen Funktionen. Siehe auch „Änderungen für
Besitzer von Vorversionen“ sowie Seite 7 im Benutzerhandbuch.
Das OmniPage SE Benutzerhandbuch steht im PDF-Format zur Verfügung.
Sie können Dokumente im PDF-Format in Adobe Acrobat® Reader oder in
Adobe® Reader® lesen und durchsuchen. Sie können diese kostenlosen
Software-Anwendungen unter http://www.adobe.com
herunterladen. Öffnen Sie das Benutzerhandbuch, indem Sie die Produkt-CD von
OmniPage einlegen und die entsprechende PDF-Datei im Handbuchordner („Guides“)
auswählen.
Nuance verpflichtet sich, qualitativ hochwertige, zuverlässige Software zu
liefern. Wir verbessern unsere Produkte ständig. Möglicherweise stehen daher
auch nach der Produktfreigabe neue Problemlösungen zur Verfügung. Diese
Aktualisierungen können eine neue Scannerunterstützung, Software-Patches und
andere Neuerungen umfassen. Damit Sie sofort über Programm-Updates informiert
werden, durchsucht OmniPage automatisch die Nuance-Website und teilt Ihnen mit,
ob ein Update für Ihr Produkt heruntergeladen werden kann. Sie können das auch
jederzeit selbst überprüfen, indem Sie im Hilfemenü von OmniPage unter „Nunace
im Web“ die Option „Neueste Aktualisierungen“ wählen.
Verwandte Themen in der Hilfe
Wenn in der
Online-Hilfe im Internet Explorer die Schaltfläche „Verwandte Themen“ nicht
angezeigt wird (z. B. bei den Themen „Training“ oder „Über Arbeitsprozesse
und Aufträge“) führen Sie das entsprechende Patch-Programm für Ihr
Betriebssystem aus:
Windows 2000 Advanced Server, Windows 2000
Server, Windows 2000 Professional
Windows XP Home Edition, Windows
XP Professional
Windows XP 64-Bit Edition
Windows NT 4.0 Terminal Server Edition,
Windows NT 4.0 Server, Windows NT 4.0 Workstation
<http://download.microsoft.com/download/c/c/8/cc8a7962-f72f-4358-a13d-326be29d3623/HHUPD.EXE>
Windows 98 und Windows 98 Second Edition
<http://www.microsoft.com/windows98/downloads/contents/WUCritical/q811630/default.asp>
Anzeige von Akzentbuchstaben im Texteditor
Die folgenden
Zeichen sind nicht in den standardmäßigen Windows Codepages enthalten und
werden im Texteditor möglicherweise als „@“ angezeigt, wenn OmniPage unter
bestimmten Betriebssystemen ausgeführt wird. Bei einem Export in Unicode-fähige
Zielanwendungen sollte jedoch eine einwandfreie Anzeige gewährleistet sein.
C und G mit Punkt
C, G, H, J, S,
W und Y mit Zirkumflex
H und T mit
Strich
I und U mit
Tilde
Betroffen sind die Sprachen Esperanto, Inuit,
Kikuyu, Maltesisch, Sami und Walisisch.
Falls Sie OmniPage auf einem Computer installieren, der bislang über keine
Internet-Verbindung verfügt, wird beim Versuch, das Produkt zu registrieren,
der Assistent für Internet-Verbindungen gestartet. OmniPage gibt evtl. eine Meldung
aus, die besagt, dass die Registrierung nicht erfolgreich war. Lassen Sie diese
Meldung außer Acht und befolgen Sie die Schritte des Assistenten für
Internet-Verbindungen. Wenn der Vorgang abgeschlossen ist, wird die
Registrierungsseite von Nuance geöffnet, auf der Sie ein elektronisches
Formular ausfüllen können, um Ihre Kopie von OmniPage zu registrieren.
Speichern und starten
Wenn diese Option ausgewählt wurde, die Zielanwendung aber nicht gestartet
oder eine Fehlermeldung angezeigt wird, wählen Sie unter der Menüoption
„Extras/Exportkonverter“ den betreffenden Dateityp aus, klicken Sie auf
„Optionen“ und danach auf die Schaltfläche mit den drei Punkten (...). Suchen
Sie dann nach der EXE-Datei der gewünschten Anwendung. Gehen Sie auf dieselbe
Weise vor, wenn der aktuell angezeigte Programmname falsch ist.
OmniPage SE aus PaperPort verwenden
Falls ein Erkennungsprozess aus einer anderen Anwendung gestartet wird,
wird OmniPage automatisch im Hintergrund ausgeführt, wobei die
Benutzeroberfläche des Programms nicht sichtbar ist. Falls es lange dauert, bis
OmniPage die Seiten verarbeitet hat und die aufrufende Anwendung wieder die
Steuerung übernimmt, wird evtl. das Meldungsfeld „OLE-Server ist ausgelastet“
von Windows angezeigt. Wählen Sie „Wiederholen“, damit OmniPage die
Verarbeitung des Dokuments fortsetzt und die Client-Anwendung wartet, bis die
Verarbeitung abgeschlossen ist.
Anzeige eines Meldungsfelds bei der Verwendung von OmniPage mit PaperPort
Wenn Sie OmniPage über PaperPort verwenden und das
OmniPage-Dialogfeld „Optionen“ geöffnet ist oder OmniPage Daten verarbeitet,
wird evtl. eine Meldung angezeigt, die Sie auffordert, alle geöffneten
Dialogfelder zu schließen, damit die Verknüpfung abgeschlossen werden kann. Sie
können normal weiterarbeiten, nachdem Sie das Meldungsfeld geschlossen haben.
Das Meldungsfeld wird evtl. hinter dem PaperPort- oder OmniPage-Fenster
angezeigt. Sie können zu dem Feld mithilfe der Tastenkombination ALT+TAB
wechseln.
Anwendung wird nicht für die Verwendung mit Direct OCR registriert, obwohl
sie zur Liste der registrierten Anwendungen hinzugefügt wurde
Falls Sie versuchen, eine derzeit ausgeführte Anwendung in OmniPage
mithilfe der Schaltfläche „Hinzufügen“ im Dialogfeld „Optionen/Direct OCR“ für
Direct OCR zu registrieren und die Anwendung nicht registriert wird
(d. h., sie ist nicht in der Liste „Registriert“ aufgeführt, wenn Sie das
Dialogfeld erneut öffnen), suchen Sie mithilfe der Schaltfläche „Durchsuchen“
die Anwendung in ihrem Installationsverzeichnis, und fügen Sie sie erneut zu
den registrierten Anwendungen hinzu.
Direct OCR-Menüelemente in MS
Office 97-Anwendungen
Es kann vorkommen dass nach der Deinstallation von OmniPage die Direct
OCR-Menüelemente im Menü „Datei“ von MS Office 97-Anwendungen immer noch
vorhanden sind. Entfernen Sie sie in diesem Fall in MS Office 97 mit dem Befehl
„Extras/Anpassen“.
Direct OCR zum Einfügen von Text in Anwendungen verwenden, die mehrere
Dokumente unterstützen
Einige Anwendungen, die das gleichzeitige Öffnen mehrerer Dokumente
unterstützen, werden evtl. gestartet, ohne dass ein Dokument geöffnet wird. Um
zu gewährleisten, dass der erkannte Text in Ihre Anwendung eingefügt wird,
vergewissern Sie sich, dass ein Dokument geöffnet ist. Wählen Sie dazu
beispielsweise im Menü „Datei“ die Option „Neu“ aus.
Direct OCR für die Verarbeitung von Dokumenten mit Grafiken verwenden
Grafiken im Originaldokument werden meist von OmniPage identifiziert. Ist
die entsprechende Option aktiviert, werden sie auch mit dem Ausgabedokument
exportiert. Dies gilt sowohl für den normalen Export als auch für die
Verwendung von Direct OCR. Einige Anwendungen akzeptieren jedoch keine
Grafiken, wenn sie mit Direct OCR verwendet werden. Hierzu gehören Microsoft
PowerPoint und Excel.
Zu wenig
Speicher bei Verwendung von Direct OCR oder der Zwischenablage bei Dokumenten
mit Grafiken
OmniPage legt die erkannten Dokumente in mehreren Formaten in der
Zwischenablage ab, darunter RTF. Im Standard-RTF-Format benötigen Bildelemente,
beispielsweise Fotos, relativ viel Speicher. Dadurch kann es bei der Verwendung
von Direct OCR oder der Zwischenablage in OmniPage zu Speicherproblemen kommen.
Ältere Betriebssysteme können große Datenmengen (auch große Bilder)
möglicherweise nicht in die Zwischenablage kopieren. Bevorzugen Sie deshalb den
Dateiexport. Dies gilt auch für Direct OCR-Vorgänge, denn diese erfolgen über
die Zwischenablage. Wenn Sie viele Seiten eines bebilderten Dokuments
verarbeiten möchten, empfehlen wir die Erkennung mit OmniPage durchzuführen,
das Ergebnis in einer Datei zu speichern und diese dann in das Zieldokument zu
importieren.
Bei der Arbeit mit OmniPage SE4 wird von jedem geladenen Bild eine
temporäre Kopie auf der Festplatte gespeichert. Die Seitenbilder werden auch in
OmniPage-Dokumentdateien (OPD) gespeichert. Die Option „Originalbildauflösung
beibehalten“ im Register „Verarbeiten“ des Dialogfelds „Optionen“ war in
OmniPageSE 4 standardmäßig deaktiviert, in Version 15 ist sie jedoch aktiviert.
Dies bedeutet, dass Ihre Seitenbilder weiterhin für einen Export in guter
Qualität verfügbar sind, die Dateien jedoch größer sind. Wenn Sie auf die
Option verzichten können und den benötigten Speicherplatz für Datei und
Anwendung reduzieren möchten, deaktivieren Sie die Option
„Originalbildauflösung beibehalten“.
OmniPage-Dokumente (OPDs) öffnen, die mit früheren Versionen erstellt
wurden
OmniPage SE unterstützt OPD-Dateien, die von OmniPage Pro 14 oder Special
Edition 3.0 erstellt wurden, vollständig. OPD-Dateien aus früheren Versionen
werden jedoch nicht mehr unterstützt. Exportieren Sie die Bilder aus solchen
OPD-Dateien und importieren Sie sie erneut, bevor Sie die alte Version von
OmniPage deinstallieren. Wenn Sie eine OPD-Datei öffnen, die von OmniPage Pro
14 oder Special Edition 3.0 erstellt wurde, werden Sie aufgefordert, das
Dokument in das OmniPage SE 4-Format zu konvertieren. Die konvertierte Datei
hat keinen Namen und muss unter einem neuen Namen gespeichert werden, wenn Sie
sie langfristig speichern möchten.
Langsame Bearbeitung bei
großen Dateien
Bei extrem großen Dateien kann
OmniPage sehr langsam werden. Falls dies auftritt, teilen Sie die
Eingabedateien in kleinere Portionen auf.
Näheres zu Größenbeschränkungen
bei Bilddateien finden Sie unter „Bilddateien laden“ in der Online-Hilfe.
Spezielle, automatisch generierte Tabellenbereiche
im Bildfenster
Nach der Erkennung eines
Dokuments können Tabellenbereiche vorkommen, deren Symbol in der oberen linken
Ecke rot ist (im Gegensatz zu automatisch oder vom Benutzer erstellten
Tabellenbereichen mit einem blauen Symbol). Diese Bereiche können nicht mit den
Tabellenwerkzeugen in der Symbolleiste des Bildfensters bearbeitet werden
(keine Möglichkeit, Raster hinzuzufügen, zu löschen usw.). OmniPage 15 legt
diese Bereichsart an, wenn sich das exakte Layout mancher Seitenteile besser in
einem Tabellenraster beibehalten lässt. Wenn das Ergebnis nicht
zufriedenstellend ist, können Sie diesen Bereichstyp in einen anderen umändern
und die Seite erneut erkennen lassen.
Upgrade von Microsoft Windows
98
auf Windows XP
Nach einem Upgrade Ihres
Computers von Microsoft
Windows 98 auf Windows XP werden beim ersten Anmelden im Setup alle
Programmdateien (.lnk- und .exe-Dateien) mit Ausnahme einiger als bekannt
eingestufter Programme deaktiviert, indem Sie aus dem Autostart-Ordner und dem
Registrierungsschlüssel „Run“ entfernt
werden. Direct OCR wird
daher
nicht ausgeführt, auch wenn es
vor
dem Upgrade aktiviert war. Aktivieren Sie dieses
Programm mit dem Systemprogramm MSCONFIG.EXE wieder. Weitere Information hierzu
finden Sie unter http://support.microsoft.com/kb/q300886.
OmniPage unterstützt Scanner, die über
Scannertreiber vom Typ TWAIN oder WIA (Windows Image Acquisition)
gesteuert werden. OmniPage unterstützt alle voll TWAIN- oder WIA-kompatiblen
Scanner und solche Eingabegeräte, die mindestens ein binäres (schwarzweiß) Bild
in einer unterstützten Auflösung (200 bis 600 Punkte pro Zoll) liefern können.
Bitte beachten Sie, dass der WIA-Standard nur von den Betriebssystemen Windows
ME und Windows XP unterstützt wird.
TWAIN-Quelltreiber (.ds-Dateien) müssen
vom Scannerhersteller bereitgestellt werden. Wenn
diese auf Ihrem PC installiert sind, befinden sie sich im Windows-Ordner im
Ordner TWAIN, TWAIN_32 oder TWAIN32. OmniPage bietet eine TWAIN-Schnittstelle,
die mit diesen TWAIN-Quelltreibern kommuniziert.
Gebräuchliche Scanner werden für die Verwendung mit
OmniPage getestet und eingestellt. Die Einstellung erfolgt mithilfe von
Scannerhinweisen, die die optimale Verwendung und Einstellungen aufführen.
OmniPage umfasst einen Scanner-Setup-Assistenten, der Ihren Scanner automatisch
testet und für die Verwendung mit OmniPage optimiert. Die entsprechende
Verknüpfung finden Sie neben derjenigen von OmniPage im Startmenü von Windows.
Sie können den Assistenten auch jederzeit durch Auswahl von „Einrichten“ im
Dialogfeld „Optionen“ von OmniPage starten („Extras/Optionen/Scanner“). Der
Scanner-Setup-Assistent wird automatisch nach der Installation gestartet, wenn
Sie zum ersten Mal versuchen, ein Dokument zu scannen oder das Dialogfeld
„Extras/Optionen/Scanner“ zum ersten Mal öffnen. Dadurch wird gewährleistet,
dass Ihr Scanner vor dem erstmaligen Scannen von Dokumenten optimiert wird.
Wenn der Scanner-Setup-Assistent beim ersten
Scannen in OmniPage gestartet wird, beginnt der Scanvorgang erst, sobald der
Scanner fertig eingerichtet ist. Dies ist ein einmaliger Vorgang. Wählen Sie
nach dessen Beendigung einfach den gewünschten Scanmodus aus, und starten Sie
den Scanvorgang erneut.
In diesem Abschnitt werden einige Punkte
hinsichtlich der Verwendung von Scannern mit OmniPage erläutert. Da Scanner
häufigen Änderungen unterliegen, besuchen Sie bitte unsere Website unter http://support.nuance.com/compatibility.
Auflösung für das Scannen von Dokumenten
Für die meisten OCR-Aufträge sollte zum Scannen
eine Auflösung von 300 DPI verwendet werden. Sie können im
Dialogfeld „Optionen/Scanner“ von OmniPage oder auf der Benutzeroberfläche des
TWAIN-Treibers, wenn diese aktiviert wurde, eine andere Auflösung einstellen.
Die Anzeige der TWAIN-Benutzeroberfläche kann im Scanner-Setup-Assistenten
aktiviert werden.
Scannen in Schwarzweiß im Vergleich zu Graustufen- und Farbscans
Das Scannen im binären Modus (schwarzweiß oder
S/W-Grafik) bietet die schnellste Verarbeitung. Bei den meisten Dokumenten
liefert das Scannen in Graustufen jedoch genauere Ergebnisse. Dies gilt
besonders für nicht so gut lesbare Dokumente oder Dokumente mit dunklem
Hintergrund. Scannen Sie nur dann in Farbe, wenn Sie die Farbinformationen bzw.
Farbgrafiken in Ihrem Dokument beibehalten möchten.
TWAIN-Treiber-Benutzeroberfläche
Einige TWAIN-Quelltreiber zeigen nach ihrer Aktivierung evtl. ihre
eigene Benutzeroberfläche hinter dem Hauptfenster von OmniPage an. Um auf die
TWAIN-Oberfläche zuzugreifen, drücken Sie ALT+TAB und bewegen Sie sich mit der
Tabulatortaste zum TWAIN-Bildschirm.
Seiten im US-Legal-Format scannen
Die Auflageflächen vieler Flachbettscanner sind für eine Seite im
Format US-Legal nicht groß genug. Diese Scanner scannen nur bis zur
Länge der Auflagefläche, wenn Sie als Seitenformat „US-Legal“ auswählen. Um
Seiten im US-Legal-Format mit Scannern zu scannen, deren Auflagefläche kleiner als
dieses Format ist, müssen Sie einen ADF (Automatic Document Feeder –
automatischer Dokumenteneinzug) verwenden.
TWAIN-Treiber ermöglichen evtl. die Auswahl des Seitenformats „US-Legal“
auf der Registerkarte „Seitentyp“ im Dialogfeld „Einstellungen“, auch wenn
dieses Format nicht verfügbar ist.
Vergewissern Sie sich, dass Sie Ihren Scanner für den korrekten Betrieb mit
OmniPage einrichten
Nachdem Sie OmniPage installiert haben, muss der Scanner-Setup-Assistent
mindestens einmal komplett ausgeführt werden, bevor Sie Ihren Scanner
richtig mit OmniPage verwenden können. Bei einigen Scannern muss evtl. der
komplette Diagnosetest des Scanner-Setup-Assistenten ausgeführt werden, um den
Scanner für die Verwendung mit OmniPage zu optimieren. Für diese Scanner muss
trotzdem der Scanner-Setup-Assistent bis zum Ende ausgeführt werden,
damit die Optimierung in Kraft tritt. Wenn Sie OmniPage zum ersten Mal
ausführen, wird automatisch der Scanner-Setup-Assistent ausgeführt, wenn Sie
eine Scanfunktion auswählen. Ihr Scanner wurde möglicherweise bereits für
OmniPage optimiert. In den folgenden Absätzen werden für alle genannten Fälle
die ersten Schritte erläutert:
Scanner unter Windows 98 Second Edition und Windows 2000
installieren
Windows 98 Second Edition und Windows 2000 verfügen über integrierte
TWAIN-Treiber für einige Scanner. Auf solchen Systemen erhalten Sie bessere
Ergebnisse mit OmniPage, wenn Sie die TWAIN-Software installieren, die Sie mit
dem Scanner erhalten haben. Zuvor überprüfen Sie bitte auf der Website des
Scannerherstellers, ob eine aktualisierte Version des TWAIN-Treibers oder ein
Patch verfügbar ist.
Scanner unter Windows ME und Windows XP installieren
Windows ME und Windows XP unterstützen die Windows Image
Acquisition-Methode (WIA) für die Verbindung mit Scannern. Ein Scanner muss
einen WIA-Treiber verwenden, um diese Methode benutzen zu können. Windows ME
und Windows XP werden mit einer Reihe von WIA-Treibern für einige Scanner
geliefert. Eine Liste mit Geräten, die über integrierte WIA-Treiber verfügen,
finden Sie unter http://www.microsoft.com/whdc/hwdev/archive/WIA/WinME_WIAdrv.mspx bzw. http://www.microsoft.com/whdc/hwdev/tech/WIA/XP_WIAdrvs.mspx.
Wenn Ihr Scanner von einem WIA-Treiber unterstützt wird, müssen Sie keinen
Software-Treiber installieren, um den Scanner zu betreiben. Einige WIA-Treiber unterstützen
die volle Funktionalität des Scanners jedoch nicht. Einige bekannte Probleme
sind z. B. ADF-Vorgänge, Probleme mit bestimmten Seitenformaten und
Abbrechen eines gerade stattfindenden Scanvorgangs. Falls solche Probleme
auftreten, überprüfen Sie auf der Website des Scannerherstellers, ob ein
TWAIN-Scannertreiber heruntergeladen werden kann. Der Hersteller wird dabei
angeben, ob der Treiber für Windows XP oder für Windows ME bestimmt ist.
Nachdem Sie diesen Treiber heruntergeladen und installiert haben, müssen Sie
ihn mit dem Scanner-Setup-Assistenten in OmniPage auswählen. Sie müssen
„Scanner oder Digitalkamera auswählen und testen“ auf der zweiten
Assistentenseite wählen. Wählen Sie auf der dritten Seite „Scanner hinzufügen“
und markieren Sie im daraufhin angezeigten Dialogfeld die Option „TWAIN“. Wenn
eine Liste der TWAIN-Treiber angezeigt wird, müssen Sie Ihren Treiber
auswählen. Wählen Sie keinen Treiber, der mit „(WIA-)“ beginnt. Falls Sie
bereits einen TWAIN-Treiber vom Hersteller installiert haben, sollte auf der
Liste ein Treiber enthalten sein, der nicht mit „(WIA-)“ beginnt. Falls der
Assistent empfiehlt, dass Sie die Scannertests mit diesem neuen Treiber
durchführen, tun Sie dies. Vergewissern Sie sich, dass alle Seiten des
Assistenten abgeschlossen werden, bis die Schaltfläche „Fertig stellen“
angezeigt wird. Sie müssen auf diese Schaltfläche klicken, damit die Änderungen
in Kraft treten.
OmniPage wird mit einer kleinen Auswahl von Beispielbilddateien
ausgeliefert. Diese Dateien werden in den Ordner „Eigene Dateien/Eigene Bilder“
kopiert, wenn OmniPage 15 das erste Mal gestartet wird. Es handelt sich um
Dateien im TIFF-Format. Wenn Sie sich einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit
von OmniPage bei der Layout-Beibehaltung verschaffen möchten, sollten Sie das
Ergebnis in der Ansicht „True Page“ anzeigen.
Diese Beispieldateien sollen Ihnen einen Maßstab zur Beurteilung der
Programmfähigkeiten vermitteln. Sie sollten ähnliche Ergebnisse erzielen, wenn
Sie Ihre eigenen Bilddateien oder gescannte Seiten vergleichbarer Qualität
einlesen. Sollte das nicht der Fall sein, sehen Sie bitte in der Dokumentation
oder auf der Website von Nuance unter Fehlerbehebung nach, um allgemeine
Hinweise bzw. Hinweise zu bestimmten Scannern zu erhalten.
Beispieldatei mit Tabellen:
Das Programm wird mit Beispieldateien ausgeliefert. Eine davon enthält zwei Tabellen. Sie dient
dazu, zu veranschaulichen, wie Tabellen beim Speichern in Microsoft Excel
behandelt werden. Speichern Sie die Datei mit dem Formatierungsgrad „Tabelle“,
damit die ganze Seite auf ein Arbeitsblatt exportiert wird. Wenn dagegen jede
Tabelle auf einem eigenen Arbeitsblatt und die nicht tabellarischen Inhalte auf
einem Index-Arbeitsblatt mit Verknüpfungen zu den erkannten Tabellen
gespeichert werden sollen, wählen Sie „Formatierter Text“.