OmniPageSE - Anmerkungen zur Version

Version 4.01

Copyright © 2005-2006 Nuance Communications, Inc.

Letzte Bearbeitung: 2710. Februar September 2006

 

LIZENZIERUNG/MITTEILUNGEN ZU FREMDPROGRAMMEN


Software der Independent JPEG Group. Copyright © 1991-1995, Thomas G. Lane. Diese Software basiert zum Teil auf der Arbeit von Independent JPEG Group, Colosseum Builders, Inc., FreeType Team und Catharon Productions, Inc. Zlib Copyright © 1995-1998 Jean-Loup Gailly und Mark Adler. Dieses Produkt wurde mit Hilfe der Software Kakadu entwickelt. Teile der Wortüberprüfung, Rechtschreibprüfung und Silbentrennung dieses Produktes basieren zum Teil auf Proximity Linguistic Technology. The Proximity Hyphenation System. ©Copyright 1988. Alle Rechte vorbehalten. Proximity Technology Inc. The Proximity/Merriam-Webster Linguibases für amerikanisches Englisch. © Copyright 1982, 1983, 1987, 1988 Merriam-Webster Inc. © Copyright 1982, 1983, 1987, 1988 Proximity Technology Inc. Überprüfung der Wörter anhand der Datenbanken Proximity/Merriam-Webster Linguibases 116,000, 80,821, 92,641, 106713, 118,533, 91928, 103,792, 130,690 und 140,713. The Proximity/Collins Linguibases für britisches Englisch. © Copyright 1985 William Collins Sons & Co. Ltd. Recht- und Medizininhalte © Copyright 1982 Merriam-Webster Inc. © Copyright 1982, 1985 Proximity Technology, Inc. Überprüfung der Wörter anhand der Datenbanken Proximity/Collins Linguibases 80,307, 90,406, 105,785 und 115,784. The Proximity/Collins Linguibases für Französisch, Deutsch, Italienisch, Portugiesisch (Brasilien) Portugiesisch (Europa), Spanisch. © Copyright 1984, 1985, 1986, 1988 William Collins Sons & Co. Ltd. © Copyright 1984, 1985, 1986, 1988 Proximity Technology, Inc. Überprüfung der Wörter anhand der Datenbanken Proximity/Collins Linguibases 136,771, 150,893, 178,839, 207,119, 212,565 und 194,393. The Proximity/Van Dale Linguibase für Niederländisch. © Copyright 1987 Van Dale Lexicografie bv. © Copyright 1987 Proximity Technology, Inc. Überprüfung der Wörter anhand der Datenbank Proximity/Van Dale Linguibase 119,614. The Proximity/Munksgaard Linguibase für Dänisch. © Copyright 1988 Munksgaard International Publishers Ltd. © Copyright 1988 Proximity Technology Inc. Überprüfung der Wörter anhand der Datenbank Proximity/Munksgaard Linguibase 113,000. The Proximity/IDE Linguibases für Norwegisch und Schwedisch. © Copyright 1988 IDE a.s. © Copyright 1988 Proximity Technology Inc. Überprüfung der Wörter anhand der Datenbanken Proximity/IDE Linguibases 126,123 und 150,000.

 

 

Bitte lesen Sie dieses Dokument. Es enthält die aktuellsten oder ausführliche Informationen über ScanSoft OmniPage SE, die nicht in die übrige Dokumentation aufgenommen werden konnten. Diese OmniPage SE-Version ist eine Sonderausführung des Programms OmniPage®. Sie wurde speziell für den Vertrieb durch ausgewählte Scanner-Hersteller entwickelt und umfasst einen Teil der Funktionspalette der Vollversion von OmniPage 15 und OmniPage Professional 15.

 

Diese Versionshinweise sowie das weitere Dokumentationsmaterial beschreiben die wichtigsten Funktionen von OmniPage SE 4.0. Je nach Scanner-Hersteller sind möglicherweise kleine Änderungen an den vorgegebenen Einstellungen erforderlich.

 

 

In diesen Anmerkungen werden folgende Themen behandelt:

 

Mindestsystemanforderungen

Installation

Allgemeine Anwendungsanmerkungen

Allgemeine technische Anmerkungen

Scanner-Unterstützung

Technische Anmerkungen zum Scanner

Beispielbilddateien (mit dem Produkt geliefert)

 

Mindestsystemanforderungen

 

Um OmniPageSE zu installieren und auszuführen, muss Ihr Windows-kompatibler PC mit Folgendem ausgestattet sein:

 

·              Mindestens ein Intel© Pentium©-III-Prozessor oder gleichwertiger Prozessor

·              Microsoft© Windows© 98 (Second Edition oder später), Windows ME, Windows 2000 (ab Service Pack 4), Windows XP oder Windows Server 2003

·              Microsoft Internet Explorer 5.5

·              128 MB Arbeitsspeicher (RAM), 256 MB empfohlen

o            150 MB freier Festplattenspeicher für Anwendungs- und Beispielbilddateien, plus 60-65 MB Arbeitsspeicher während der Installation

·              5 MB für Microsoft Installer (MSI), falls noch nicht installiert. (MSI ist unter Windows ME, Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003 bereits als Teil des Betriebssystems vorhanden.)

·              Maximal 5 MB zusätzlich für gelegentliche Systemaktualisierungen

·              Farbmonitor mit Grafikkarte für 800 x 600 Pixel Auflösung und 16 Bit Farbtiefe oder höher

·              CD-ROM-Laufwerk für die Installation

·              Windows-kompatibles Zeigegerät

·              Ein kompatibler Scanner mit eigener Scanner-Treibersoftware, falls Sie Dokumente einscannen möchten. Eine Liste der unterstützten Scanner finden Sie auf der Seite mit Scannerinformationen auf der Website von Nuance unter www.nuance.com.

·              Für die Produktregistrierung und die Aktualisierung der Scannerassistenten-Datenbank muss eine Verbindung zum Internet bestehen.

Mit einem schnelleren Prozessor, größerem Arbeitsspeicher und mehr verfügbarem Festplattenspeicher erzielen Sie bessere Leistung und höhere Geschwindigkeit.

Installation

 

Das OmniPage-Benutzerhandbuch enthält Informationen über die Installation und Einrichtung von OmniPage. Darin finden Sie vollständige Installationsanweisungen.

 

Installieren Sie Ihren Scanner, bevor Sie OmniPage installieren.

Ihr Scanner muss unabhängig von der Anwendung funktionieren, bevor Sie ihn mit OmniPage verbinden. Scanner, die mit OmniPage verwendet werden sollen, sind den Spezifikationen des Herstellers gemäß zu installieren. Bitte lesen Sie hierzu die Dokumentation, die Sie mit Ihrem Scanner erhalten haben. Weitere Informationen über Scanner können Sie auch im vorliegenden Dokument nachlesen.

 

Bevor Sie OmniPage installieren oder deinstallieren, beenden Sie alle laufenden Anwendungen, sodass nur Windows ausgeführt wird. In der Taskleiste sollten keine Anwendungen außer Windows Explorer aufgeführt werden.

 

OmniPageSE installieren

Falls das Installationsmenü nicht kurz nach dem Einlegen der CD angezeigt wird, gehen Sie wie folgt vor, um diese Version zu installieren:

 

1. Wählen Sie im Menü „Start“ die Option „Ausführen“.

2. Blättern Sie mit „Durchsuchen“ zu Ihrem CD-ROM-Laufwerk und klicken Sie in dessen Stammordner auf „Autorun.exe“.

3. Gehen Sie nach der Anleitung am Bildschirm vor.

 

Auf Systemen mit Windows 2000, Windows XP oder Windows Server 2003 müssen Sie Administratorrechte haben, um OmniPage zu installieren. Nach der Installation können auch Benutzer mit eingeschränkten Rechten OmniPage verwenden.

 

Installationsordner

Installieren Sie OmniPage nicht im Windows-Installationsverzeichnis und nicht in einem zugeordneten Laufwerk.

 

 

OmniPageSE und andere OCR-Produkte von Nuance

 

Falls Sie eine ältere, nicht länger benötigte Version von OmniPage auf Ihrem System installiert haben, empfehlen wir, diese zu entfernen, bevor Sie OmniPage SE installieren. 

Das Installationsprogramm von OmniPage SE deinstalliert keinesfalls ältere Versionen ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung.

 

OmniPage registrieren

Am Ende der Installation werden Sie aufgefordert, ein elektronisches Formular auszufüllen, um Ihre Version von OmniPage zu registrieren. Falls Sie die Registrierung nicht durchführen, werden Sie nach sieben Tagen wieder dazu aufgefordert.

 

OmniPage deinstallieren

OmniPage kann auf die übliche Art mithilfe des Tools „Software“ in der Systemsteuerung deinstalliert werden. Sollte die Deinstallation von OmniPage aus irgendeinem Grund fehlschlagen, können Sie sämtliche Verweise auf OmniPage aus dem System entfernen, indem Sie unsere Anwendung „Remover.exe“ verwenden. Diese Anwendung finden Sie auf der Produkt-CD von OmniPage im Ordner „OmniPage\Tools“.

 

OmniPage starten

Sie sollten OmniPage wenigstens einmal nach der Installation starten, bevor Sie versuchen, das Programm über integrierte Lösungen wie Direct OCR oder die Anwendung PaperPort von Nuance.

 

Allgemeine Anwendungsanmerkungen

 

In diesem Abschnitt werden einige Punkte im Zusammenhang mit der Verwendung von Funktionen von OmniPage erläutert.

 

Neue Funktionen und Änderungen in OmniPage

Eine Zusammenfassung neuer Funktionen und Änderungen sind in der Online-Hilfe unter “Neue Funktionen” beschrieben. Von dort führen Links zu ausführlichen Hilfethemen über die neuen Funktionen. Siehe auch „Änderungen für Besitzer von Vorversionen“ sowie Seite 7 im Benutzerhandbuch.

 

OmniPage SE Benutzerhandbuch

Das OmniPage SE Benutzerhandbuch steht im PDF-Format zur Verfügung. Sie können Dokumente im PDF-Format in Adobe Acrobat® Reader oder in Adobe® Reader® lesen und durchsuchen. Sie können diese kostenlosen Software-Anwendungen unter http://www.adobe.com herunterladen. Öffnen Sie das Benutzerhandbuch, indem Sie die Produkt-CD von OmniPage einlegen und die entsprechende PDF-Datei im Handbuchordner („Guides“) auswählen.

 

Programm-Updates

Nuance verpflichtet sich, qualitativ hochwertige, zuverlässige Software zu liefern. Wir verbessern unsere Produkte ständig. Möglicherweise stehen daher auch nach der Produktfreigabe neue Problemlösungen zur Verfügung. Diese Aktualisierungen können eine neue Scannerunterstützung, Software-Patches und andere Neuerungen umfassen. Damit Sie sofort über Programm-Updates informiert werden, durchsucht OmniPage automatisch die Nuance-Website und teilt Ihnen mit, ob ein Update für Ihr Produkt heruntergeladen werden kann. Sie können das auch jederzeit selbst überprüfen, indem Sie im Hilfemenü von OmniPage unter „Nunace im Web“ die Option „Neueste Aktualisierungen“ wählen.

 

Verwandte Themen in der Hilfe

Wenn in der Online-Hilfe im Internet Explorer die Schaltfläche „Verwandte Themen“ nicht angezeigt wird (z. B. bei den Themen „Training“ oder „Über Arbeitsprozesse und Aufträge“) führen Sie das entsprechende Patch-Programm für Ihr Betriebssystem aus:

 

Windows 2000 Advanced Server, Windows 2000 Server, Windows 2000 Professional

<http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=6e1c7f59-aba6-4824-90df-43a5be073cd9&DisplayLang=de>

 

Windows XP Home Edition, Windows XP Professional

<http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=2a086526-ae89-4cb3-a819-e6da160f2e66&DisplayLang=de>

 

Windows XP 64-Bit Edition

<http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=8b6c98b6-5bb5-4120-8191-f02655ae2c75&DisplayLang=de>

 

Windows NT 4.0 Terminal Server Edition, Windows NT 4.0 Server, Windows NT 4.0 Workstation

<http://download.microsoft.com/download/c/c/8/cc8a7962-f72f-4358-a13d-326be29d3623/HHUPD.EXE>

 

Windows 98 und Windows 98 Second Edition

<http://www.microsoft.com/windows98/downloads/contents/WUCritical/q811630/default.asp>

 

Anzeige von Akzentbuchstaben im Texteditor

Die folgenden Zeichen sind nicht in den standardmäßigen Windows Codepages enthalten und werden im Texteditor möglicherweise als „@“ angezeigt, wenn OmniPage unter bestimmten Betriebssystemen ausgeführt wird. Bei einem Export in Unicode-fähige Zielanwendungen sollte jedoch eine einwandfreie Anzeige gewährleistet sein.

 

C und G mit Punkt

C, G, H, J, S, W und Y mit Zirkumflex

H und T mit Strich

I und U mit Tilde

 

Betroffen sind die Sprachen Esperanto, Inuit, Kikuyu, Maltesisch, Sami und Walisisch.

 

Allgemeine technische Anmerkungen

 

OmniPage auf einem Computer ohne etablierte Internet-Verbindung registrieren

Falls Sie OmniPage auf einem Computer installieren, der bislang über keine Internet-Verbindung verfügt, wird beim Versuch, das Produkt zu registrieren, der Assistent für Internet-Verbindungen gestartet. OmniPage gibt evtl. eine Meldung aus, die besagt, dass die Registrierung nicht erfolgreich war. Lassen Sie diese Meldung außer Acht und befolgen Sie die Schritte des Assistenten für Internet-Verbindungen. Wenn der Vorgang abgeschlossen ist, wird die Registrierungsseite von Nuance geöffnet, auf der Sie ein elektronisches Formular ausfüllen können, um Ihre Kopie von OmniPage zu registrieren.

 

Speichern und starten

Wenn diese Option ausgewählt wurde, die Zielanwendung aber nicht gestartet oder eine Fehlermeldung angezeigt wird, wählen Sie unter der Menüoption „Extras/Exportkonverter“ den betreffenden Dateityp aus, klicken Sie auf „Optionen“ und danach auf die Schaltfläche mit den drei Punkten (...). Suchen Sie dann nach der EXE-Datei der gewünschten Anwendung. Gehen Sie auf dieselbe Weise vor, wenn der aktuell angezeigte Programmname falsch ist.

 

 

OmniPage SE aus PaperPort verwenden

Falls ein Erkennungsprozess aus einer anderen Anwendung gestartet wird, wird OmniPage automatisch im Hintergrund ausgeführt, wobei die Benutzeroberfläche des Programms nicht sichtbar ist. Falls es lange dauert, bis OmniPage die Seiten verarbeitet hat und die aufrufende Anwendung wieder die Steuerung übernimmt, wird evtl. das Meldungsfeld „OLE-Server ist ausgelastet“ von Windows angezeigt. Wählen Sie „Wiederholen“, damit OmniPage die Verarbeitung des Dokuments fortsetzt und die Client-Anwendung wartet, bis die Verarbeitung abgeschlossen ist.

 

Anzeige eines Meldungsfelds bei der Verwendung von OmniPage mit PaperPort

 Wenn Sie OmniPage über PaperPort verwenden und das OmniPage-Dialogfeld „Optionen“ geöffnet ist oder OmniPage Daten verarbeitet, wird evtl. eine Meldung angezeigt, die Sie auffordert, alle geöffneten Dialogfelder zu schließen, damit die Verknüpfung abgeschlossen werden kann. Sie können normal weiterarbeiten, nachdem Sie das Meldungsfeld geschlossen haben. Das Meldungsfeld wird evtl. hinter dem PaperPort- oder OmniPage-Fenster angezeigt. Sie können zu dem Feld mithilfe der Tastenkombination ALT+TAB wechseln.

 

Anwendung wird nicht für die Verwendung mit Direct OCR registriert, obwohl sie zur Liste der registrierten Anwendungen hinzugefügt wurde

Falls Sie versuchen, eine derzeit ausgeführte Anwendung in OmniPage mithilfe der Schaltfläche „Hinzufügen“ im Dialogfeld „Optionen/Direct OCR“ für Direct OCR zu registrieren und die Anwendung nicht registriert wird (d. h., sie ist nicht in der Liste „Registriert“ aufgeführt, wenn Sie das Dialogfeld erneut öffnen), suchen Sie mithilfe der Schaltfläche „Durchsuchen“ die Anwendung in ihrem Installationsverzeichnis, und fügen Sie sie erneut zu den registrierten Anwendungen hinzu.

 

Direct OCR-Menüelemente in MS Office 97-Anwendungen

Es kann vorkommen dass nach der Deinstallation von OmniPage die Direct OCR-Menüelemente im Menü „Datei“ von MS Office 97-Anwendungen immer noch vorhanden sind. Entfernen Sie sie in diesem Fall in MS Office 97 mit dem Befehl „Extras/Anpassen“.

 

Direct OCR zum Einfügen von Text in Anwendungen verwenden, die mehrere Dokumente unterstützen

Einige Anwendungen, die das gleichzeitige Öffnen mehrerer Dokumente unterstützen, werden evtl. gestartet, ohne dass ein Dokument geöffnet wird. Um zu gewährleisten, dass der erkannte Text in Ihre Anwendung eingefügt wird, vergewissern Sie sich, dass ein Dokument geöffnet ist. Wählen Sie dazu beispielsweise im Menü „Datei“ die Option „Neu“ aus.

 

Direct OCR für die Verarbeitung von Dokumenten mit Grafiken verwenden

Grafiken im Originaldokument werden meist von OmniPage identifiziert. Ist die entsprechende Option aktiviert, werden sie auch mit dem Ausgabedokument exportiert. Dies gilt sowohl für den normalen Export als auch für die Verwendung von Direct OCR. Einige Anwendungen akzeptieren jedoch keine Grafiken, wenn sie mit Direct OCR verwendet werden. Hierzu gehören Microsoft PowerPoint und Excel.

 

Zu wenig Speicher bei Verwendung von Direct OCR oder der Zwischenablage bei Dokumenten mit Grafiken

OmniPage legt die erkannten Dokumente in mehreren Formaten in der Zwischenablage ab, darunter RTF. Im Standard-RTF-Format benötigen Bildelemente, beispielsweise Fotos, relativ viel Speicher. Dadurch kann es bei der Verwendung von Direct OCR oder der Zwischenablage in OmniPage zu Speicherproblemen kommen. Ältere Betriebssysteme können große Datenmengen (auch große Bilder) möglicherweise nicht in die Zwischenablage kopieren. Bevorzugen Sie deshalb den Dateiexport. Dies gilt auch für Direct OCR-Vorgänge, denn diese erfolgen über die Zwischenablage. Wenn Sie viele Seiten eines bebilderten Dokuments verarbeiten möchten, empfehlen wir die Erkennung mit OmniPage durchzuführen, das Ergebnis in einer Datei zu speichern und diese dann in das Zieldokument zu importieren.

 

Die Option „Originalbildauflösung beibehalten“ ist jetzt standardmäßig aktiviert

Bei der Arbeit mit OmniPage SE4 wird von jedem geladenen Bild eine temporäre Kopie auf der Festplatte gespeichert. Die Seitenbilder werden auch in OmniPage-Dokumentdateien (OPD) gespeichert. Die Option „Originalbildauflösung beibehalten“ im Register „Verarbeiten“ des Dialogfelds „Optionen“ war in OmniPageSE 4 standardmäßig deaktiviert, in Version 15 ist sie jedoch aktiviert. Dies bedeutet, dass Ihre Seitenbilder weiterhin für einen Export in guter Qualität verfügbar sind, die Dateien jedoch größer sind. Wenn Sie auf die Option verzichten können und den benötigten Speicherplatz für Datei und Anwendung reduzieren möchten, deaktivieren Sie die Option „Originalbildauflösung beibehalten“.

 

OmniPage-Dokumente (OPDs) öffnen, die mit früheren Versionen erstellt wurden

OmniPage SE unterstützt OPD-Dateien, die von OmniPage Pro 14 oder Special Edition 3.0 erstellt wurden, vollständig. OPD-Dateien aus früheren Versionen werden jedoch nicht mehr unterstützt. Exportieren Sie die Bilder aus solchen OPD-Dateien und importieren Sie sie erneut, bevor Sie die alte Version von OmniPage deinstallieren. Wenn Sie eine OPD-Datei öffnen, die von OmniPage Pro 14 oder Special Edition 3.0 erstellt wurde, werden Sie aufgefordert, das Dokument in das OmniPage SE 4-Format zu konvertieren. Die konvertierte Datei hat keinen Namen und muss unter einem neuen Namen gespeichert werden, wenn Sie sie langfristig speichern möchten.

 

Langsame Bearbeitung bei großen Dateien

Bei extrem großen Dateien kann OmniPage sehr langsam werden. Falls dies auftritt, teilen Sie die Eingabedateien in kleinere Portionen auf.

 

Beschränkungen der Dateigröße

Näheres zu Größenbeschränkungen bei Bilddateien finden Sie unter „Bilddateien laden“ in der Online-Hilfe.

 

Spezielle, automatisch generierte Tabellenbereiche im Bildfenster

Nach der Erkennung eines Dokuments können Tabellenbereiche vorkommen, deren Symbol in der oberen linken Ecke rot ist (im Gegensatz zu automatisch oder vom Benutzer erstellten Tabellenbereichen mit einem blauen Symbol). Diese Bereiche können nicht mit den Tabellenwerkzeugen in der Symbolleiste des Bildfensters bearbeitet werden (keine Möglichkeit, Raster hinzuzufügen, zu löschen usw.). OmniPage 15 legt diese Bereichsart an, wenn sich das exakte Layout mancher Seitenteile besser in einem Tabellenraster beibehalten lässt. Wenn das Ergebnis nicht zufriedenstellend ist, können Sie diesen Bereichstyp in einen anderen umändern und die Seite erneut erkennen lassen.

 

Upgrade von Microsoft Windows 98 auf Windows XP

Nach einem Upgrade Ihres Computers von Microsoft Windows 98 auf Windows XP werden beim ersten Anmelden im Setup alle Programmdateien (.lnk- und .exe-Dateien) mit Ausnahme einiger als bekannt eingestufter Programme deaktiviert, indem Sie aus dem Autostart-Ordner und dem Registrierungsschlüssel „Run“ entfernt werden. Direct OCR wird daher nicht ausgeführt, auch wenn es vor dem Upgrade aktiviert war. Aktivieren Sie dieses Programm mit dem Systemprogramm MSCONFIG.EXE wieder. Weitere Information hierzu finden Sie unter http://support.microsoft.com/kb/q300886.

 

Scanner-Unterstützung

 

TWAIN- und WIA-Treiber

OmniPage unterstützt Scanner, die über Scannertreiber vom Typ TWAIN oder WIA (Windows Image Acquisition) gesteuert werden. OmniPage unterstützt alle voll TWAIN- oder WIA-kompatiblen Scanner und solche Eingabegeräte, die mindestens ein binäres (schwarzweiß) Bild in einer unterstützten Auflösung (200 bis 600 Punkte pro Zoll) liefern können. Bitte beachten Sie, dass der WIA-Standard nur von den Betriebssystemen Windows ME und Windows XP unterstützt wird.

 

TWAIN-Quelltreiber (.ds-Dateien) müssen vom Scannerhersteller bereitgestellt werden. Wenn diese auf Ihrem PC installiert sind, befinden sie sich im Windows-Ordner im Ordner TWAIN, TWAIN_32 oder TWAIN32. OmniPage bietet eine TWAIN-Schnittstelle, die mit diesen TWAIN-Quelltreibern kommuniziert.

 

Gebräuchliche Scanner werden für die Verwendung mit OmniPage getestet und eingestellt. Die Einstellung erfolgt mithilfe von Scannerhinweisen, die die optimale Verwendung und Einstellungen aufführen. OmniPage umfasst einen Scanner-Setup-Assistenten, der Ihren Scanner automatisch testet und für die Verwendung mit OmniPage optimiert. Die entsprechende Verknüpfung finden Sie neben derjenigen von OmniPage im Startmenü von Windows. Sie können den Assistenten auch jederzeit durch Auswahl von „Einrichten“ im Dialogfeld „Optionen“ von OmniPage starten („Extras/Optionen/Scanner“). Der Scanner-Setup-Assistent wird automatisch nach der Installation gestartet, wenn Sie zum ersten Mal versuchen, ein Dokument zu scannen oder das Dialogfeld „Extras/Optionen/Scanner“ zum ersten Mal öffnen. Dadurch wird gewährleistet, dass Ihr Scanner vor dem erstmaligen Scannen von Dokumenten optimiert wird.

 

Wenn der Scanner-Setup-Assistent beim ersten Scannen in OmniPage gestartet wird, beginnt der Scanvorgang erst, sobald der Scanner fertig eingerichtet ist. Dies ist ein einmaliger Vorgang. Wählen Sie nach dessen Beendigung einfach den gewünschten Scanmodus aus, und starten Sie den Scanvorgang erneut.

 

Technische Anmerkungen zum Scanner

 

In diesem Abschnitt werden einige Punkte hinsichtlich der Verwendung von Scannern mit OmniPage erläutert. Da Scanner häufigen Änderungen unterliegen, besuchen Sie bitte unsere Website unter http://support.nuance.com/compatibility. Dort finden Sie die neuesten Informationen über OmniPage und die Scannerkompatibilität. Falls Sie Probleme mit Ihrem Scanner haben, wenden Sie sich bitte an den Scannerhersteller. Scannerhersteller bieten auf ihren Websites oft die neuesten Treiber, Antworten auf häufige Fragen sowie andere Produktinformationen an. Ihr Scanner muss unabhängig von OmniPage funktionieren, bevor Sie ihn mit OmniPage verbinden.

 

Auflösung für das Scannen von Dokumenten

Für die meisten OCR-Aufträge sollte zum Scannen eine Auflösung von 300 DPI verwendet werden. Sie können im Dialogfeld „Optionen/Scanner“ von OmniPage oder auf der Benutzeroberfläche des TWAIN-Treibers, wenn diese aktiviert wurde, eine andere Auflösung einstellen. Die Anzeige der TWAIN-Benutzeroberfläche kann im Scanner-Setup-Assistenten aktiviert werden.

 

Scannen in Schwarzweiß im Vergleich zu Graustufen- und Farbscans

Das Scannen im binären Modus (schwarzweiß oder S/W-Grafik) bietet die schnellste Verarbeitung. Bei den meisten Dokumenten liefert das Scannen in Graustufen jedoch genauere Ergebnisse. Dies gilt besonders für nicht so gut lesbare Dokumente oder Dokumente mit dunklem Hintergrund. Scannen Sie nur dann in Farbe, wenn Sie die Farbinformationen bzw. Farbgrafiken in Ihrem Dokument beibehalten möchten.

 

TWAIN-Treiber-Benutzeroberfläche

Einige TWAIN-Quelltreiber zeigen nach ihrer Aktivierung evtl. ihre eigene Benutzeroberfläche hinter dem Hauptfenster von OmniPage an. Um auf die TWAIN-Oberfläche zuzugreifen, drücken Sie ALT+TAB und bewegen Sie sich mit der Tabulatortaste zum TWAIN-Bildschirm.

 

Seiten im US-Legal-Format scannen

Die Auflageflächen vieler Flachbettscanner sind für eine Seite im Format US-Legal nicht groß genug. Diese Scanner scannen nur bis zur Länge der Auflagefläche, wenn Sie als Seitenformat „US-Legal“ auswählen. Um Seiten im US-Legal-Format mit Scannern zu scannen, deren Auflagefläche kleiner als dieses Format ist, müssen Sie einen ADF (Automatic Document Feeder – automatischer Dokumenteneinzug) verwenden.

 

TWAIN-Treiber ermöglichen evtl. die Auswahl des Seitenformats „US-Legal“ auf der Registerkarte „Seitentyp“ im Dialogfeld „Einstellungen“, auch wenn dieses Format nicht verfügbar ist.

 

Vergewissern Sie sich, dass Sie Ihren Scanner für den korrekten Betrieb mit OmniPage einrichten

Nachdem Sie OmniPage installiert haben, muss der Scanner-Setup-Assistent mindestens einmal komplett ausgeführt werden, bevor Sie Ihren Scanner richtig mit OmniPage verwenden können. Bei einigen Scannern muss evtl. der komplette Diagnosetest des Scanner-Setup-Assistenten ausgeführt werden, um den Scanner für die Verwendung mit OmniPage zu optimieren. Für diese Scanner muss trotzdem der Scanner-Setup-Assistent bis zum Ende ausgeführt werden, damit die Optimierung in Kraft tritt. Wenn Sie OmniPage zum ersten Mal ausführen, wird automatisch der Scanner-Setup-Assistent ausgeführt, wenn Sie eine Scanfunktion auswählen. Ihr Scanner wurde möglicherweise bereits für OmniPage optimiert. In den folgenden Absätzen werden für alle genannten Fälle die ersten Schritte erläutert:

 

Scanner unter Windows 98 Second Edition und Windows 2000 installieren

Windows 98 Second Edition und Windows 2000 verfügen über integrierte TWAIN-Treiber für einige Scanner. Auf solchen Systemen erhalten Sie bessere Ergebnisse mit OmniPage, wenn Sie die TWAIN-Software installieren, die Sie mit dem Scanner erhalten haben. Zuvor überprüfen Sie bitte auf der Website des Scannerherstellers, ob eine aktualisierte Version des TWAIN-Treibers oder ein Patch verfügbar ist.

 

Scanner unter Windows ME und Windows XP installieren

Windows ME und Windows XP unterstützen die Windows Image Acquisition-Methode (WIA) für die Verbindung mit Scannern. Ein Scanner muss einen WIA-Treiber verwenden, um diese Methode benutzen zu können. Windows ME und Windows XP werden mit einer Reihe von WIA-Treibern für einige Scanner geliefert. Eine Liste mit Geräten, die über integrierte WIA-Treiber verfügen, finden Sie unter http://www.microsoft.com/whdc/hwdev/archive/WIA/WinME_WIAdrv.mspx bzw. http://www.microsoft.com/whdc/hwdev/tech/WIA/XP_WIAdrvs.mspx.

Wenn Ihr Scanner von einem WIA-Treiber unterstützt wird, müssen Sie keinen Software-Treiber installieren, um den Scanner zu betreiben. Einige WIA-Treiber unterstützen die volle Funktionalität des Scanners jedoch nicht. Einige bekannte Probleme sind z. B. ADF-Vorgänge, Probleme mit bestimmten Seitenformaten und Abbrechen eines gerade stattfindenden Scanvorgangs. Falls solche Probleme auftreten, überprüfen Sie auf der Website des Scannerherstellers, ob ein TWAIN-Scannertreiber heruntergeladen werden kann. Der Hersteller wird dabei angeben, ob der Treiber für Windows XP oder für Windows ME bestimmt ist.

Nachdem Sie diesen Treiber heruntergeladen und installiert haben, müssen Sie ihn mit dem Scanner-Setup-Assistenten in OmniPage auswählen. Sie müssen „Scanner oder Digitalkamera auswählen und testen“ auf der zweiten Assistentenseite wählen. Wählen Sie auf der dritten Seite „Scanner hinzufügen“ und markieren Sie im daraufhin angezeigten Dialogfeld die Option „TWAIN“. Wenn eine Liste der TWAIN-Treiber angezeigt wird, müssen Sie Ihren Treiber auswählen. Wählen Sie keinen Treiber, der mit „(WIA-)“ beginnt. Falls Sie bereits einen TWAIN-Treiber vom Hersteller installiert haben, sollte auf der Liste ein Treiber enthalten sein, der nicht mit „(WIA-)“ beginnt. Falls der Assistent empfiehlt, dass Sie die Scannertests mit diesem neuen Treiber durchführen, tun Sie dies. Vergewissern Sie sich, dass alle Seiten des Assistenten abgeschlossen werden, bis die Schaltfläche „Fertig stellen“ angezeigt wird. Sie müssen auf diese Schaltfläche klicken, damit die Änderungen in Kraft treten.

 

Beispielbilddateien (mit dem Produkt geliefert)

 

OmniPage wird mit einer kleinen Auswahl von Beispielbilddateien ausgeliefert. Diese Dateien werden in den Ordner „Eigene Dateien/Eigene Bilder“ kopiert, wenn OmniPage 15 das erste Mal gestartet wird. Es handelt sich um Dateien im TIFF-Format. Wenn Sie sich einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit von OmniPage bei der Layout-Beibehaltung verschaffen möchten, sollten Sie das Ergebnis in der Ansicht „True Page“ anzeigen.

Diese Beispieldateien sollen Ihnen einen Maßstab zur Beurteilung der Programmfähigkeiten vermitteln. Sie sollten ähnliche Ergebnisse erzielen, wenn Sie Ihre eigenen Bilddateien oder gescannte Seiten vergleichbarer Qualität einlesen. Sollte das nicht der Fall sein, sehen Sie bitte in der Dokumentation oder auf der Website von Nuance unter Fehlerbehebung nach, um allgemeine Hinweise bzw. Hinweise zu bestimmten Scannern zu erhalten.

 

Beispieldatei mit Tabellen:

Das Programm wird mit Beispieldateien ausgeliefert.  Eine davon enthält zwei Tabellen. Sie dient dazu, zu veranschaulichen, wie Tabellen beim Speichern in Microsoft Excel behandelt werden. Speichern Sie die Datei mit dem Formatierungsgrad „Tabelle“, damit die ganze Seite auf ein Arbeitsblatt exportiert wird. Wenn dagegen jede Tabelle auf einem eigenen Arbeitsblatt und die nicht tabellarischen Inhalte auf einem Index-Arbeitsblatt mit Verknüpfungen zu den erkannten Tabellen gespeichert werden sollen, wählen Sie „Formatierter Text“.